Bericht in den
vom 15.01.2004
Zum ersten Stammtisch kamen zehn Frauen, zum zweiten sechs. Da kamen Susanne Fiss-Quelle ernste Zweifel, ob sie auf dem richtigen Weg ist. Doch eine richtige Geschäftsfrau lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Zum zweiten Geburtstag des Dortmunder Klüngelstammtisch hat die Gründerin 180 Frauen verzeichnet, über 100 davon kamen zur Auftaktveranstaltung 2004 unter dem Jahresmotto "Greif nach den Sternen" ins Restaurant Sürig in Schwerte.
Rund 95 Prozent der "Klüngel-Frauen" sind selbstständig, die übrigen im Angestelltenverhältnis. Wie eine Teilnehmerin, die bei einem US-Unternehmen für die europäischen Finanzen zuständig ist und überlegt, sich selbstständig zu machen. "Die Gespräche mit den Frauen hier haben mir gezeigt, dass man als Selbstständige doch mit vielen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hat", ist sie etwas ernüchtert, hat aber den Gedanken an Selbstständigkeit noch nicht ad acta gelegt.
"Der Klüngel-Stammtisch ist ein offenes Forum für alle engagierten Geschäftsfrauen, die über den Tellerrand schauen möchten, interessiert an den Berufen und Dienstleistungen der anderen Teilnehmerinnen sind. Und die die gegenseitige Weiterempfehlung nach dem Klüngel-Grundsatz "Gibst du mir etwas, geb ich dir etwas unterstützen", erläutert Fiss-Quelle die Philosophie des Klüngels. "Der Stammtisch lebt vom Engagement der Frauen." So sei beispielsweise die Auftaktveranstaltung dem besonderen Einsatz eines fünfköpfigen Vorbereitungsteams zu verdanken.
Dabei präsentierten Künstlerinnen des Stammtisches ihr Schaffen. Die Dortmunder Erzählerin Christa Schreiber entführte in "Märchen und Geschichten von klugen Frauen". Diplom-Designerin Andrea Schmidt zeigte zusammen mit Schneidermeisterin Konni Lach außergewöhnlichen Schmuck in Kombination mit exklusiver Mode. Die Barbershop-Sängerinnen "Ladies First" ernteten stehende Ovationen. kiwi
siehe auch Auftaktveranstaltung am 13.01.2004 bei Sürig